Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PR)

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• Fundstellen für freie Ausbildungsplätze

Wichtiger Hinweis:

Die Tageszeitung Neue Westfälische (NW) hat am 05.03.2011 ein neues Internetportal eingerichtet.

Unter www.nw-job.de können u. a. Stellenangebote für Ausbildungsplätze in großer Anzahl aufgerufen werden. Eine detaillierte Anleitung zur Abfrage ist in dieser pdf-Datei (bitte anklicken) beschrieben. D.S.

 

• Der folgende Artikel ist am 17. Februar 2011 in der NW Gütersloh erschienen:

 

    Freude am und im Ehrenamt

Warum Thomas Bullmann sich für Jugendliche engagiert / Neue Paten gesucht

Gütersloh (NW/gpr)

Tho­mas Bullmann ist Sachgebietsleiter bei der Feuerwehr, enga­giert sich als Ausbilder - und ist leidenschaftlicher Ehren­ämtler. Im Herbst 2009 trat er dem Verein „Bürger für Ju­gend und Ausbildung" (BJA) bei und setzt sich dort seitdem als Pate für Jugendliche ein. Eine Aufgabe, die ihm große Freude macht.

 

Wenn junge Menschen Schwierigkeiten bei der Jobsu­che haben, nicht genau wissen, welchen Weg sie gehen sollen, herrscht oft Hilflosigkeit. Genau an dieser Stelle hakt der Verein „Bürger für Jugend und Ausbil­dung" ein. Er nutzt das be­währte Patenmodell, um ausbildungswillige Jugendliche beim schwierigen Übergang zwischen Schule und Beruf zu unterstüt­zen, vorrangig in Haupt-, Real- und Gesamtschulen und den Berufskollegs. Seit der Gründung am 9. August 2007 wächst die Zahl der Paten stetig an - mo­mentan besteht das Team aus rund 100 Frauen und Männern im Rentenalter aber auch vielen, die noch mitten im Berufsleben stehen - wie Thomas Bullmann.

„Jugendliche, die sich nicht akzeptiert fühlen, machen dicht", erläutert Thomas Bull­mann ein häufiges Problem. Auch ließen sie oftmals be­stimmte Werte wie Pünktlich­keit und Zuverlässigkeit vermis­sen, die Lehrer und potenzielle Arbeitgeber von ihnen erwar­ten. Seit April 2010 kümmert er sich in seiner Freizeit ehrenamt­lich um zwei Mädchen. Kennen­gelernt hatten sich Pate und Schützlinge auf einem vom BJA organisierten Treffen in der Hauptschule. Warum die Mädchen Thomas Bullmann als Pa­ten gewählt haben? Bei der Frage muss der engagierte 52-Jährige lachen. Sie seien sich einfach sympathisch gewesen. „Es ist ganz wichtig, dass sich die Ju­gendlichen ihre Paten selbst aus­suchen", sagt Christina Koch, denn schließlich gehe es um ein Vertrauensverhältnis. Beide Zehntklässlerinnen wussten noch nicht genau, was sie beruflich machen möchten - dabei steht der Abschluss kurz bevor.

Regelmäßig trifft Thomas Bullmann die Schülerinnen. Da­bei sprechen sie über individu­elle Ziele, besichtigen gemein­sam Firmen, suchen Prakti­kums- und Ausbildungsplatze und bereiten Vorstellungsgespräche vor. „Ich serviere ihnen aber keine Milupa-Kost", be­tont Bullmann, dass die Jugendlichen sich alles selbst erarbeiten sollen, mithilfe seiner Unterstützung. Und manchmal - gibt er zu - gebe es auch Rückschläge.

Das sei aber ganz normal. Er wird die beiden Mädchen so lange begleiten, wie sie es wollen und bis sie eine Ausbildungs­stelle gefunden haben. Auch während der Probezeit im Be­trieb bleibt Bullmann

weiterhin Ansprechpartner. „Man muss sich ganz auf die Jugendlichen einlassen, nicht moralisieren und einen langen Atem haben", beschreibt er wichtige Eigen­schaften eines Paten.

Jeder, der Interesse hat, ist als zukünftiger Pate willkommen. Weitere Informationen gibt es im Internet oder direkt beim Verein Bürger für lugend und Ausbildung (Berliner Straße 107), unter Telefon 2 00 83 oder per E-Mail (info-at-bja-ev.de).  www.bja-ev.de 

Auch persönlich von Vorteil 

In das Ehrenamt kann Tho­mas Bullmann seine gesam­melte Berufserfahrung einbrin­gen — aus Zeiten als Betreuer von Schülerfreizeiten, aus sei­nem Job im Jugendamt und als Sachgebietsleiter bei der Feuer­wehr. Durch persönliche Be­rufskontakte ist er in ein großes Netzwerk von Firmen ein­gespannt, das wiederum auch seinen Schützlingen zugute kommt. Und auch für sich selbst sieht er große Vorteile: „Ich möchte mir das Verständ­nis für Jugendliche, meine Mo­tivation und Akzeptanz erhalten“ sagt er. (gpr)

...

Der folgende Artikel ist am 26.10.2010 im Intranet (BeNet) der Bertelsmann AG erschienen und wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Alle Rechte verbleiben beim Autor.

BeNet

Gütersloh, 26.10.2010

Jürgen Leck, Melanie Ormeloh, Ludger Theilmeier-Aldehoff, Dr. Axel Poppe (v.l.)

 

Ehrenamtliche Paten geben ausbildungswilligen Jugendlichen eine Chance

 

Die Hoffnungen sind groß, der Frust oftmals noch größer: Wenn Jugendliche nach ihrem Schulabschluss einen Ausbildungsplatz suchen, werden sie nicht selten enttäuscht. Bewerbungen kommen mit Absageschreiben zurück oder werden gar nicht erst beantwortet. Vorstellungsgespräche scheitern, wenn es denn überhaupt einmal dazu kommt. Besonders betroffen von diesem Schicksal sind, wie Statistiken es immer wieder ausweisen, Hauptschüler beziehungsweise Kinder von Migranten. Doch auch vielen anderen Jugendlichen fällt es schwer, bis zu einem Schulabschluss durchzuhalten oder einfach den für sie richtigen weiteren Weg in das Berufsleben zu finden. Um diese jungen Leute kümmert sich in Gütersloh seit rund drei Jahren der Verein „Bürger für Jugend und Ausbildung“. Zu seinen ehrenamtlichen Mitgliedern zählen auch Bertelsmann-Mitarbeiter und -Pensionäre.   weiterlesen………. (bitte hier anklicken).

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